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Open Source Wettbewerb 2026: Preise für XMAS, F13, KoliBri und BaKIM
Die Open Source Business Alliance hat die Sieger ihres Wettbewerbs für Open-Source-Software in der Verwaltung gekürt. Ausgezeichnet wurden Teams aus Hamburg, Baden-Württemberg, dem Bund und Bamberg. Den Sonderpreis für Strategie und Führung bekam Digital-Staatssekretär Markus Richter.
Von Lukas Bergdahl, Redaktion Devbubble: Releases, Sicherheit, Regeln, Markt, Köpfe der Digitalwirtschaft

Die Open Source Business Alliance (OSBA), der Verband der Open-Source-Wirtschaft, hat auf der Smart Country Convention in Berlin die Sieger ihres Open Source Wettbewerbs 2026 ausgezeichnet. Der Wettbewerb richtet sich an Behörden und öffentliche Einrichtungen, die eigene Software als Open Source entwickeln. Im zweiten Jahr gingen 65 Einreichungen ein, mehr als 6.000 Menschen stimmten beim Publikumspreis ab.
In der Kategorie Fachverfahren gewann XMAS vom Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung Hamburg, ein Werkzeug, mit dem Kommunen städtebauliche Pläne digital erstellen können, ohne proprietäre Software. Bei den internen Verwaltungsanwendungen lag F13 vorn, ein KI-Assistent des InnoLab_bw im Staatsministerium Baden-Württemberg, der Beschäftigte bei der Arbeit mit Dokumenten unterstützt. In der Kategorie Transformation siegte KoliBri vom Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund), eine Bibliothek barrierefreier Komponenten für Websites und Dienste der Verwaltung. Die erstmals vergebene Kategorie Künstliche Intelligenz gewann die Stadt Bamberg mit BaKIM, das Drohnenbilder mit KI auswertet, um den Zustand von Stadtbäumen zu überwachen.
Den Sonderpreis für Strategie und Führung erhielt Dr. Markus Richter, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Den Community-Preis gewann HAL-Plan, der digitale Zwilling der Stadt Halle (Saale), mit 349 Stimmen; in der Kategorie Fachverfahren kam das Projekt zudem auf Platz zwei. OSBA-Vorstand Peter H. Ganten begründete den Wettbewerb damit, dass die Verwaltung nur dann digital souverän handeln könne, wenn sie ihre Software versteht, kontrolliert und weiterentwickeln kann.
Was das für IT-Betriebe heißt
Hinter den Preisen stehen kleine Teams in Landesbetrieben, Ministerien und Stadtverwaltungen, die Code offen veröffentlichen. Für Dienstleister ist das ein Markt: Wer Projekte wie KoliBri oder XMAS kennt und dazu beiträgt, hat bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand bessere Karten, sobald Behörden diese Bausteine einsetzen wollen.
Quellen
- Open Source Business Alliance: Open Source Wettbewerb 2026, die Gewinner stehen fest (16. Oktober 2026)osb-alliance.de/pressemitteilungen/open-source-wettbewerb-20Primärquelle
- HalleAnzeiger: HAL-Plan der Stadt Halle (Saale) gewinnt zwei Preise beim bundesweiten Open-Source-Wettbewerb 2026 (15. Oktober 2026)hallanzeiger.de/aktuelle_lokale_nachrichten/15-10-2026-hal-pTier 4
Laut Devbubble
„Die Open Source Business Alliance hat die Sieger ihres Wettbewerbs für Open-Source-Software in der Verwaltung gekürt. Ausgezeichnet wurden Teams aus Hamburg, Baden-Württemberg, dem Bund und Bamberg. Den Sonderpreis für Strategie und Führung bekam Digital-Staatssekretär Markus Richter.“
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